Blog wiedergefunden

Hahahaha, was ein Zufall und was ein Glück, dass ich meinen Blog wieder gefunden habe und wie gut ist es, dass ich damals diesen geschrieben habe. Inzwischen hat sich einiges getan und vieles von dem was ich damals schrieb macht jetzt wirklich Sinn und außerdem ist auch vieles wirklich eingetroffen. Ich habe meinen Traum tatsächlich erfüllt und bin ohne viel nachzudenken studieren gegangen und zwar das was mich wirklich interessiert und nicht das was Sinn gemacht hatte. Ab und an frage ich mich zwar immer noch warum ich damals nicht Geographie studiert habe aber ich bereue es nicht, dass zu studieren was ich jetzt mache. Denn es passt viel besser zu mir und ich bin über glücklich mit meiner Entscheidung. Und auch über meine Ausbildung kann ich jetzt viel relaxter sprechen und habe einen ganz anderen Blick drauf. Damals habe ich es einfach nur gehast. Ich bin nicht mit den Leuten zurecht gekommen und die Arbeit bereitete mir einfach nur Stress. Heute weis ich, dass es überhaupt nicht mein Ding ist. Es liegt mir nicht. Und diese Unzufriedenheit strahlte ich Tag für Tag aus. Heute führe ich mein cooles Studentenleben und genieße es Student zu sein. Bereise Länder und denke immer noch viel über die Umwelt nach. Das ist mein Ding. Das ist mein Leben.

23.3.14 22:42, kommentieren

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Ich traf einen Engel

An vierten Advent vor Weihnachten traf ich am späten Abend beim Gassi gehen mit meinem Hund eine Katze. Sie kam aus dem Nichts, ganz plötzlich und unerwartet. Schlich mir um die Beine und lies sich sogar von mir anfassen, ganz leicht am Rücken. Sie sah aus wie ein kleiner Engel. Eine wunderschöne Katze, ganz weis, schlank und unglaublich hübsch. Einfach lieb. Meinen Hund interessierte sie nicht sonderlich. Ich fand es zu anfang einfach ganz lustig, doch anstatt wegzulaufen lief sie mir nach bis zu mir nach Hause. Ich weckte meinen Vater um sie ihm zu zeigen und weil ich nicht wusste was ich machen sollte. Sie folgte mir bis ins Haus. Ich holte Milch. Die trank sie nicht. Ich fühlte mich schlecht sie drausen zu lassen weil es so kalt war und am nächsten Tag machte ich mir schreckliche Gedanken wegen der kalten Nacht. Jetzt denken einige wohl ich wäre verrückt genauso wie viele denen ich es erzählte. Am nächsten Tag ging ich von der Arbeit nach Hause und total unerwartet sah ich sie wieder an einem total anderem Ort. Sie war total aufgeschreckt und ängstlich wirkte sie auch. Sie erkannte mich sofort wieder. Ich lockte sie ein wenig von der Straße einen Fußgängerweg. Es war sehr viel los und gab ihr ein wenig Wurst, die ich dabei hatte von der Arbeit. Eine Passantin sah mich mit unglaublichen Augen an. Ich ging dann weiter und beobachtete sie aus der Ferne. Sie sahs da so verschrocken und ängstlich von den losfahrenden Autos auf dem Parkplatz, niemand schien sie zu sehen und ich wollte auch nicht das sie mir nachlief weil ich über eine sehr stark befahrene Straße musste. Es war Feierabendzeit. Ich rief sie noch einema zu mir. Sie hörte auf den Namen Flocke, den ich ihr gab weil sie so weiß war. Lockte sie in eine ruhige Seitenweg hinter einem Haus wo nichts los war und gab ihr noch was von der Wurst, dann ging ich weg. So dachte ich ich sehe sie nicht mehr wieder, doch sie lies mich nicht los. Am Abend darauf musste ich ins Training, nahm meinen Hund und zufällig in der nähe des Platzes wo ich sie allein gelassen hatte sahs sie. Ich war mit meinem Hund. Sie war zu anfang ganz komisch, abweisend sahs sie einfach auf einem riesigen Platz total untypisch für eine Katze. Diesmal helfe ich dir wirklich dachte ich mir, da ich sowieso langsam Schlechtes Gewissen bekam. Ich rief meine Mutter per Telefon um Rat, sie wusste es nicht und es war schon spät, also dachte ich ich gehe zu Freunden, die nicht weit von dort gewohnt haben. Ich musste noch nicht mal eine Straße überqueren, denn über die andere traute ich mich immer noch nicht. Sie waren nicht da. Die Katze folgte mir auf Schritt und Tritt. Eine Frau wurde auf sie Aufmerksam und das was mich wunderte, war das Flocke fauchte und sie kratzen wollte, wo sie doch so lieb war zu mir. Ich ging den Gehweg weiter zu meinem Großvater, doch der hörte mich nicht. Die Katze folgte mir immer noch. Es war schon dunkel, ich band meinen Hund an und streichelte sie. Dann ging ich weiter, sie folgte mir immer noch. Die Freunde zu denen ich vorher wollte waren jetzt da, ich wollte sie fragen ob sie nicht eine Idee hätten was ich mit ihr machen sollte. weil ich glaubte sie wäre entlaufen und wusste nicht zurück weil es wahrscheinlich eine reine Hauskatze. Eigentlich wollte ich sie auch fragen ob ich ein wenig Wurst bekomme für sie. Sie lachten mich aus, waren auch ein wenig empört und genervt von mir. Fragten mich stattdesen ob ich nicht essen wolle und gaben meinem Hund Leckerlie. Das tat mir so weh. Weil ich an Flocke dachte, die im Moment meine Hilfe benötigte und doch eindeutig was zu essen will. Ich wollte das alles nicht. Ich wollte ihr nur helfen und anderer Seits war es mir so peinlich ausgelacht zu werden. "Wegen einer Karze" hies es und ich verstand es ja. Ich ging wieder weg ohne was zu essen oder mich auch auszuziehen und beachtete Flocke auch nicht, als ich mich umdrehte sah ich sie nur kurz mir nachschauen. Ich wollte nicht, dass sie mir nachläuft, weil ich über diese beschiesene Straße musste und Angst hatte sie würde überfahren werden.  Zu Hause wartete ich auf meinen Freund biss er von der Nachtschickt zurückkommt und ging mit ein Stückchen Wurst auf die Suche nach ihr, doch ich fand sie nicht mehr. Sie tat mir so leid. Die ganze Situation pisste mich an. ich fühlte mich wie ein Bettler, der von Haus zu Haus ging und um Brot bat und ein warmes Plätzchen und von allen Abgewiesen wurde und ich war sauer auf mich selbst und auf den Rest der Welt. Auf das heuchlerische Weihnachten, bei dem jeder an sich selbst denkt. Am Tag danach, es war sehr früh am morgen brachte mich meine Mutter an den Bahnhof und hielt vor dem Zebrastreifen um mich rauszulassen. Ich habe versucht nicht mehr über die Katze zu denken und das ganze zu vergessen. Ich lief über den Zebrastreifen. Von beiden Seiten kamen die Autos sehr schnell auf mich zugeschossen. Sie hielten nicht und ich war plötzlich ganz in Gedanken bei der Katze und fragte mich wie es ihr wohl geht und wurde langsamer und hatte das Gefühl als ob die Welt still steht. Dann hatte ich plötzlich ein Gefühl als ob was nicht stimmt mit den Autos und als ich dann loslaufen wollte schoss das Auto rechts von mir ein Sentimeter von mir vorbei. Wäre ich nicht in Gedanken versunken hätte er mich getroffen gehabt und mitgenommen. Meine Mutter sahs kreidebleich im Auto als ob sie einen Geist gesehen hätte. Ich wurde mir erst im nachhinein über mein Glück bewusst. Wäre ich nicht in Gedanken so langsam vor mich hin getockelt wäre ich vielleicht von dem Kleintransporter angefahren worden vor den Augen meiner Mama. Später zu Hause sagte meine Mutter mir das selbe, sie sah mich schon angefahren und bereute die Sache mit der Katze, sogar mein Bett hatte sie gemacht. Ich bin mir aber ganz sicher. Dieser kleiner Engel rettete mir das Leben. Und das am heiligen Abend.

Seit dem habe ich sie nicht mehr gesehen und denke auch nicht mehr an sie, weil ich Angst habe meine Gedanken könnten sie quälen. Ich wünsche ihr aber alles Gute und hoffe sie ist doch ein glückliche Katze mir zu Hause, so wie alle Sagen.

Mein Weihnachtsengel 2008

4.1.09 22:48, kommentieren

Herbst

Der Herbst ist da. Die Straßen, Alleen, Spazierwege... ist so schön bunt. In diesen herlichen ruhigen und sonnig gelben Farben. Umhüllt von den verschiedenen Formen der Blätter.

Ich habe mein Auto für zwei, drei Tage einfach stehen lassen und als ich es wieder benutzen wollte hatte ich ein reines Gemälde der Natur vor mir. Mein Auto umhüllt  von gelben Blättern unter einem gelben Baum, genau so wie die Straße rings herum.

Es läd mich so richtig zum träumen ein, weil es einfach eine unheimlich beruhigende Wirkung auf mich hat, was das schöne warme Wetter noch verstärkt. Ich habe jetzt Urlaub und kann die Zeit einfach genießen, weshalb ich Urlaub auch tatsächlich genommen habe, denn in Wirklichkeit bräuchte ich im Moment keinen.

Ich liebe in einfach den Herbst. Seine Ruhe, seine Farbe seine unbekümmertheit. Es gibt keine Feste zu feiern, keine wilden Grillpartys, keinen Koffer zu packen und auch keine anstrengenden Schlittenfahrten.

Leider habe ich noch keine Fotos gemacht. Ich finde sie einfach nicht richtig schön, wenn ich welches mache, denn der Foto fängt nicht das richtige ein, und kann die Farben und das Gefühl nicht richtig rüberbringen.

Vor lauter Herbst habe ich sogar vergessen, dass ich im Moment wieder viel über Umwelt und co. nachdenken, aber weniger über den Klimawandel wie letztes Jahr sondern über das räuberische Verhalten der Menschen gegenüber seiner Umwelt. Doch im Moment schwäbe ich im Herbst und er lässt mich irgendwie alles vergessen, ich bin einfach zu sehr gut gelaunt, als dass ich über so schwierige Themen nachdenken könnte.

 

9.10.08 20:42, kommentieren

Das war also 2007- mein Sprung ins Arbeitsleben, was mir soooo viel Kraft abverlang hat! Und warum? Ich glaub, dass ich mir wiedermal total unsicher über meine Zukunft war, verängstigt vor jeder Herausforderung und jeder in meinen Augen unsicheren Lage und einfach weil ich einfach überhaupt kein Vertrauen in mich selbst hatte. War mir einfach untreu und folgte nicht meinem Herzen, was ich mir als Notiz für später auch noch mal notiere! tu nichts, was nicht nach deiner Überzeugung ist, dass macht dich krank! Wie meine Mama gesagt hat: Durch psychischen Stress kann man auch körperlich krank werden!

Aber nun mal anders! 2007 habe ich natürlich auch neben der Arbeit was erlebt! Zum Beispiel war ich das erste mal mit meinem Freund im Urlaub! einen Kurzurlaub nach Köln, denn wir waren dieses Jahr schon seit zwei Jahren zusammen! Kaum zu glauben! Deshalb sind wir wie gesagt mit dem Zug nach Köln gefahren um uns die Stadt anzuschauen und mal was zu erleben. Und das haben wir auch! Das spektakulärste war unsere Turmbesteigung! Danach konnte ich wirklich sagen wir haben gemeinsam den Turm bezwungen und damit unsere Angst vor der Höhe, nachdem mich mein Freund ein wenig panisch angeschriehen hat, ich soll doch nicht kurz vor dem Schluss nach unten klettern, bin ich tatsächlich ganz hoch gekommen! Peinlich, peinlich!

Dann hatte meine Mama Geburtstag! 40 Jahre ist sie geworden! Wenn man bedenkt mit einem soooo großem Kind wie mir, ganz schön jung! Den haben wir dann ganz groß gefeiert in einer Halle mit ganz vielen Gästen, Sektempfang, toller Deko in grün, und einer gutangekommenen Diashow! Nur ich war am Anfang ein wenig gestresst und konnte es auch nicht all zu gut verbergen! Also mein Schatz bekamm alles ab und ein paar andere bekammen es mit! Wie peinlich! Auch die Gäste waren voll gut drauf, zumindest viele, einige haben etwas aufgeführt, andere haben einfach getanzt und brachten auch andere zum tanzen! Wir Enkelinnen haben dann sogar mit unserem Opa tanzen dürfen, als er zu einem alten Volkslied rauskam auf die Tanzfläche!

 Fasching war ich auch als Schlumpfinne verkleidet und mein Freund und seine Freunde als Schlümpfe! war auch voll lustig und einige Kinder haben auch so komisch immer gesagt als sie mich gesehen haben: Guck mal da ist auch Schlumpfinne! Goldig, aber was für dreckige Dinge ich mir von den Schlümpfen anhören musste! Ohje! Nur einer war lieb und hat mir sogar eine Blume geschenkt, die ich ihm dann zum Tragen in sein Saufkolben gesteckt habe! Gemein ich weis!

Aber trotzdem muss ich sagen, war ich irgendwie Silvester froh, dass das Jahr vorbei war und bin seitdem auch voll gut drauf!

9.1.08 21:51, kommentieren

Rückblick 2007

Heute ist der 1.1.2008 und meiner Meinung nach ein perfekter Augenblick für einen Rückblick für das Jahr 2007! Dazu muss ich sagen, dass das Jahr 2007 all die Jahre davor soetwas wie ein Fixpunkt für mich gewesen ist auf den ich, ohne wirklich davon zu wissen, drauf hingearbeitet habe. In diesem Jahr sollte ich nämlich mein Abschluss machen mit der allgemeinen Hochschulreife. Dieses war bisher mein einziges Ziel gewesen in meinem Leben. Ich wusste zwar nie was genau ich damit dann in meinem Leben anfangen sollte und darüber nachgedacht, dass man ja das Abitur mit bestimmten Zielen für die Zukunft macht, habe ich eigentlich auch nie. Ich wollt es einfach machen um es mir selbst zu beweisen und weil es irgendwie gut ankam. Deshalb konnte ich mir die Zeit danach überhaupt nicht vorstellen, weshalb mir 2007 immer wie in irgendeiner dunkle Wolke vorkam ein schwarzes Loch wo man nicht weis was einen erwartet.

Also 2007: ich schaffte letztendlich mein Abitur. Bei einigen Fächern mit sehr viel Mühe und stundenlanger schweistreibender Arbeit am Schreibtisch bei anderen holte ich meine Punkte mühelos mit ein bischen Freundlichkeit. Das traurige ist die schwierigen Fächer haben mir so viel Kraft gekostet, sodass ich mich noch nicht mal auf die schönen Dinge des Abschlusses konzentrieren konnte. ich habe aber immerhin ein kleines Video von den letzten Tagen in der Schule und meinen Freunden gedreht, die ich leider im weiteren Verlauf von 2007 fast nicht mehr gesehen habe. Denn nach dem Abschluss haben irgendwie alle sich nur noch um ihre Zukunft gekümmert für alte Freundschaften blieb eigentlich gar keine Zeit oder Lust.

Für mich fing auch ein ganz neues Leben an. Ich habe die ganze Zeit Panik geschoben, weil ich Angst davor hatte nach dem Abitur nichts zu haben, also keine Arbeits- oder Ausbildungsstelle zu haben. Studieren wollte ich anfangs nicht, da ich mir bei meinem Abi gesagt habe, wenn ich eine drei in irgendeinem Hauptfach habe gehe ich nicht studieren, da es mich zu viel Kraft kostet. So kam das dann auch. Und da ich mich ja so beeilt hatte mit der Ausbildungsstelle bewarb ich mich dann sogar auch als Bürokauffrau, was ja eigentlich unter dem Abiniveau liegt, und bekam einen Praktikumsplatz, direkt nach dem Abitur, also ein Monat später. Davor fuhr ich noch mit meinen drei besten Freundinnen in einen kurzen Urlaub der Entspannung und Erholung.

Mit der Ausbildung war es dann ein einziges hin und her. Toll hatte es angefangen. Denn nach kurzer Zeit durfte ich dann trotz einer Praktikantenstellung eigenverantwortlich arbeiten, da die richtige Angestellte und halbtags da war und ich deshalb oft für einen halben Tag die Verwaltung und Rezeption selbst übernehmen konnte. Als meine Ausbilderin aber kündigte und ich eine andere "Vorgesetzte" bekam, die genauso alt war wie ich und mir plötzlich alles vorschrieb und meine angeeigneten Kenntnisse als Tips nicht annahm und mich sozusagen nicht vollnahm, da ich ja nur eine praktikanitn war fingen die Probleme an. Ich konnte mich nicht damit abfinden, da ich für dumm verkauft worden bin und dann plötzlich nur noch Deppenarbeiten machen durfte den halben Tag und denn restlichen Tag dann die restliche Arbeit. Also entschied ich mich kurzfristig zu studieren. Ich wollt wie gesagt Geographie studieren, für was anderes hielt mich mich nicht stark genug außerdem wollte ich es aus Überzeugung studieren, weil ich dachte damit etwas gutes tun zu können. Für die Umwelt, die Tiere und die Menschheit selbst. Wir hatten 2007 eine schlimme Hitzewelle im April. Alles trocknete aus, die Wälder brandten, es war sogar Grillverbot in einigen. Davor hatten wir im Januar einen schlimmen Orkan, der sehr viel Wälder verwüstete und durch seine Hinterlassenschaft auf dem Boden brandten die Wälder natürlich noch besser, weil viel Unterholz trocken auf dem Boden lag. Was ich damit sagen wollte war, dass mir alles so schrecklich leid getan hatte. Das hört sich zwar dumm an, aber wenn ich die Bäume so anschaute und die Tiere, die so sehr unter dieser Umweltveränderung litten, es ist nämlich nicht normal, dass es so warm ist im April, bedrückte mich irgendwie eine Trauer. Also wollte ich Geographie studieren.

Also kündigte ich nach fast drei Monaten, schrieb Bewerbung an Unis und wurde zu einem Gespräch bei meiner Chefin eingeladen. Bei dieser beschwerte ich mich über das Verhalten meiner Person gegenüber, diese gab mir dann die Chance noch bis zum Ende des Monats auch noch eine andere Abteilung kennen zu lernen, die ich annahm aus welchem Grund auch immer, denn alle meine Liebsten sagten mir ich sollte sofort gehen. Dort hatte ich zwar nicht im entferntesten so interessante und anspruchsvolle Aufgaben zu machen wie in der anderen Abteilung, aber die Frau dort nahm mich mit einer besonderen Freundlichkeit auf, dass ich mich trotzdem sehr wohl fühlte. Also blieb ich, da ich mein Praktikum zu ende machen wollte, das nur noch einen Monat ging und außerdem noch nichts von den Unis da war. Letztendlich unterschrieb ich auch meinen Lehrvertrag.

Dann kam die erste Bestätigung von einer Universität. Ich war angenommen worden, aber irgendwie schienen alle verwirrt zu sein, vor allen Dingen ich selbst, weil ich doch hier schon unterschrieben hatte und eigentlich gar nicht damit gerechnet hatte, weil ich mir es irgendwie in meinem Unterbewusstsein nicht zugetraut hatte, also saß ich da und schrieb lauter pro und contra Zettelchen und traute mir das einfach nicht zu, wusste plötzlich gar nicht was damit anzufangen war und die Ausbildung, wo ich vorher immer dachte ich würde verdummen, war plötzlich ganz ok. Also entschied ich unter lauter Tränen gegen mein Gewissen und meinen Vorsatz gutes für die Welt zu tun gegen ein Studium und sagte mir, wenn ich bei der zweiten Uni auch genommen werde gehe ich dorthin studieren, weil es dann ein Zeichen ist, jeder weis welches. Dort hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch und wurde auch dort genommen, ich habe mir natürlich auch da viele Gedanken gemacht und habe ich dann auch da gegen entschieden, gegen meine guten Vorsetze, gegen die Unterstützung und Ratschläge studieren zu gehen von all meinen Freunden und natürlich meiner Familie, sogar meine Mama, die für die Ausbildung war sagte mir ich soll studieren gehen, ich entschied mich aber gegen mein Versprechen.

Dies viel mir aber gar nicht leicht, ich war eigentlich ein lebendiges Frack. Tag und Nacht kamen mir Tränen, weil ich dachte gegen meine bestimmung gehandelt gahabt zu haben. Mit der Zeit legte sich das aber, obwohl ich mich immer noch schlecht fühle, ich habe zwar keine Albtraume mehr aber so ein komisches Gefühl in meiner Bauchdecke, als ob mir schlecht wäre den ganzen Tag ist geblieben. Und das schlechte Gewissen.

Als ob das dann nicht alles wäre lud man mich dann am Ende meiner zweiten Probezeit wieder zum Gespräch ein und die Chefin fragte mich, ob ich nicht doch studieren gehen möchte, also dass ich gucken sollte, da ich evtl. meine Ausbildungschance verlieren könnte, da meine Arbeitshaltung nicht stimmte, da ich viel zu viel selbst übernehmen wolle, und mir dinge erlaube, die nicht in meinem Aufgabengebiet liegen. Da hatte sie natürlich recht, aber in der dritten Abteilung in der ich bereits gelandet war konnte ich mich genauso wie in der ersten nicht  mit der Arbeitshaltung der Kollegen abfinden, weshalb ich versucht habe sie drauf hinzuweisen, oder es anders zu machen, was aber nicht erwünscht war, trotzdessen, dass ich in der jetztigen Abteilung mich schon mit meiner niedrigen Position abgefunden hatte und mir das Verhalten mir gegenüber, das genauso war wie in der ersten Abteilung gar nichts mehr ausgemacht hatte.

Meine Chance auch diesmal abzuspringen nutzte ich auch diesmal nicht, weil ich wieder Angst hatte nichts zu haben und wie ein Versager dazustehen. Ich wollte ja immer hin nur noch eins: einen Beruf zu erlernen mit dem ich mich selbst versogen konnte um eine kleine Absicherung für die Zukunft zu haben. Dies habe ich dann auch erreicht, ich bin immer noch dabei und darf meine Ausbildung beenden.

 

 

2.1.08 02:11, kommentieren

Post aus Amerika

Heute hatte mir eine gute Freundin aus Amerika ein Paar schöne Postkarten geschickt und zwar eine aus New York und eine aus Island. Und diese Islandpostkarte ist auch der Grund weshalb ich hier sitze und schreibe. Sie ist überhaupt der Grund weshalb ich mich entschlossen habe ein Blog zu öffnen und zu schreiben.

Auf der Karte ist ein Vulkan drauf und zwar ein "schildvulkan" so nennt man sie glaub ich. das sind Vulkane, die nicht ausbrechen, sonder eigentlich fast immer offen sind und deren Lava einfach rausfließt. Diese Art von Vulkanen findet man über all an allen Mittelozeanischen Rücken, dass sind bruchstellen im Ozean, aus denen die Lava rausfließt. Diese Rücken sind überhaupt der Grund weshalb sich  unsere Erde bewegt und es sowas wie Erdbeben und ähnliches gibt, den die Lava die aus diesen Bruchstellen heraus kommt erstarrt und schiebt wie bei einem Fließband die restliche Erde um sie herum zur Seite... naja genug davon ich meine so etwas war halt auf der Postkarte drauf...

Das süße ist  ja, dass ich meiner freundin auf ihrer Abschiedfeier davon erzählt hatte, dass ich gerne so etwas sehen möchte und sie hatte es sich gemerkt und holt mir bei ihrer Zwischenlandung in Island auf dem Flug nach New York diese Karte! Danke noch mal Süße.

Das was ich aber die ganze Zeit versucht habe zu erzählen ist, dass ich als ich diese Karte sah, daran dachte wie toll es gewesen wäre, wenn ich das Studium zur Geographin angenommen hätte, den es wäre doch möglich gewesen, dass ich als kleiner Mensch auch dorthin ffliegen könnte um zu forschen! Das tun könnte, was ich aus irgendeinem Grund und der nennt sich evtl. Familienplanung abgestritten habe. Ich meine so etwas mit eigenen Augen zu sehen, dass wäre doch toll!

Ich denke in der letzten Zeit sehr viel über mein Leben nach und wie es so ist und wie es in der Zukunft sein könnte, die ich  mir zur Zeit überhaupt nicht ausmalen kann, weil eigentlich alles etwas komisch läuft und auch doch nicht!

Ich glaube ich bin mir jetzt aber sicher, dass ich nach meiner  Ausbildung studieren gehen werde, egal ob ich dann wahrscheinlich schon zu alt bin. Ich werde es tun egal was es mich kosten wird! Ich hoffe bloss ich erhalte eine zweite Chance!!! Bitte!

9.9.07 00:33, kommentieren

jetzt ist mir klar!

Heute ist mir erst richtig klar geworden, dass ich den ersten großen Fehler meines Lebens begangen habe! Und es ist  mir auch richtig klar, dass ich ganz alleine daran schuld bin, weil ich als einzige selbst nicht an mich geglaubt habe, mir selbst nicht vertraut habe und einfach nur faul, unsicher und ängstlich war vor dem Unerwartetem, vor dem Ungewissen. Ich hatte einfach Angst zu kündigen alles hinzu schmeisen und mein Glück zu versuchen, denn ich wusste nicht... ach ich weiß es auch nicht- ich habe mich einfach nicht getraut obwohl ich wusste, dass das nicht der richtige Weg ist.

Meine ständigen Heulattaken meine schwierigen Träume mein Aussehen, die ständigen Fragen von anderen, ob es mir gut gehe!

Alles hat mir gezeigt gehabt, dass ich studieren gehen soll, bloss ich habe mich nicht getraut. Und habe mich deshalb nicht in den Universitäten Mainz und Heidelberg eingeschreiben, obwohl ich die Zulassungen schon hatte.

Es macht mich jetzt so fertig, dass ich überhaupt kein Lebenssinn mehr sehe und nicht weis, was ich  mit mir anfangen so!

Immerhin war es mein größter Traum Geographie zu studieren und dass seitdem ich denken kann! Das tut mir so weh- wenn ich bedenke wie sehr ich gesunken bin. Wie weit ich gesunken bin und wie dumm ich meine Entscheidung getroffen hatte ohne zu Überlegen, was mir wirklich wichtig ist in meinem Leben- und dass alle so für das Studium waren, alle wollten, dass ich meinen Traum erfülle: Nur ich stand mir selbst im Weg und habe mir meine Zukunft verbockt!

scheiße wars heißt es! nun bin ich hier angekommen und ein zurück gibt es nicht!

life

8.9.07 23:28, kommentieren